Aktuelles

Ferienprogramm der CSU

Wie in den vergangenen Jahren so beteiligte sich auch heuer der CSU – Ortverband Bonstetten am diesjährigen Ferienprogramm der Gemeinde. Die Verantwortlichen Anton Gleich und Ursula Puschak hatten sich für Klettern in der Halle an der Sportanlage Süd entschieden und holten sich für einen reibungslosen Ablauf fachkundige Unterstützung ins Boot. Zwei Kletterlehrer der C4 The Climbing Company aus Friedberg erwarteten die gespannten Mädchen und Buben aus Bonstetten.

Markus und Franzi, die beiden Kletterlehrer, übernahmen auch gleich beim Eintreffen der Gruppe das Kommando und verteilten spezielle Kletterschuhe an die jungen Sportler, schließlich ist es wichtig, dass man die Wand so richtig spürt. Erstaunt stellte Lorena fest, dass sie hier eher kleinere Schuhe brauchte. Dann wurden die entsprechenden Klettergurte angepasst, bevor Markus nach oben kletterte und an den Haken die Seile befestigte.

Bonstetter „Klettermaxe“ in der Wand

Jetzt konnte es losgehen: am Gurt wurde das Kletterseil mit einem entsprechenden Knoten befestigt, damit Franzi und Markus ihre Schüler gut sichern konnten. Bereits nach kurzer Zeit war jeder ein „Klettermaxe“ und wagte sich immer höher hinaus. Auch die Knoten bildeten keine Schwierigkeit mehr und konnten selbst angebracht und wieder gelöst werden.
Doch wer glaubte, er sei bereits ein kleiner Meister, den stellte Franzi vor eine neue Aufgabe: eine der Kletterwände kann in seiner Steigung verändert werden und so war das ganze schon wieder etwas anspruchsvoller.
Markus hingegen zeigte seinen Schülern, wie Vorsprünge überwunden werden können und wie das Seil dazu in neuen Haken platziert wird.

Soviel Sport macht hungrig und so nutzten die jungen Sportler die Gelegenheit und stärkten sich mit Butterbrezen, Apfelschorle und Süßigkeiten, die ihre Begleiter Gudrun van Kempen, Brigitte Gleich und Ursula Puschak parat gestellt hatten.

Nach etwa 2 ½ Stunden ließen bei einigen ein bisschen Kraft und Konzentration nach, doch auch darauf wussten die beiden „Profis“ eine Antwort: Diesmal kletterten immer zwei Bergsteiger die Wand empor, bis sie ungefähr auf der gleichen Höhe waren, stießen sich von der Wand ab und schaukelten! Das war eine Gaudi!

Nur schweren Herzens legten die jungen Bergkletterer ihre Ausrüstung wieder ab und verabschiedeten sich von ihren Kletterlehrern. Drei junge Damen hatten „Blut geleckt“ und meldeten sich gleich noch für einen Kletterkurs an.

Nach einem Stopp an der Eisdiele wurden glückliche, aber sehr müde Jungsportler in Bonstetten heimgebracht, nachdem sie von Ursula Puschak im Namen der CSU noch mit Malbüchern, Luftballons und einer CD über Europa versorgt worden waren.